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ökumenisches Wandelkonzert

500 Jahre Reformation – 500 Jahre Kirchenmusik

Musik überwindet Grenzen. Ländergrenzen und Sprachbarrieren sind für sie wenig Hindernis; mit ähnlicher Leichtigkeit überschreitet Musik immer wieder konfessionelle Grenzen: der Protestant Bach komponiert für den katholischen Dresdner Hof, das Requiem des Katholiken Mozart benötigt keine zehn Jahre bis zur ersten Aufführung im protestantischen Berlin, Luthers Lied "Vom Himmel hoch" findet sich seit langem im katholischen Gotteslob.

500 Jahre nach dem Beginn der Kirchenspaltung möchten die evangelische Zwölf-Apostel-Kirche und die katholische St-Matthias-Kirche in einem ökumenischen Wandelkonzert diese Gemeinsamkeiten in der Musik zum Klingen bringen. Am 18. November führen der Chor der St.-Matthias-Kirche unter Ulrich Gembaczka und der Zwölf-Apostel-Chor unter Christoph Hagemann gemeinsam mit "Das Kammerorchester." von Lars Straehler-Pohl Werke protestantischer wie katholischer Komponisten auf. Neben Mozarts Requiem erklingen Werke von Schütz, Bach, Mendelssohn und anderen.

Wir beginnen um 19:30 Uhr in der katholischen St-Matthias-Kirche auf dem Winterfeldtplatz mit "Lobe den Herrn" aus der Feder des Protestanten Heinrich Schütz. Musiker und Zuhörer können nach dem ersten Konzertteil gemeinsam über den Nollendorfplatz wandeln zur Fortsetzung in der evangelischen Zwölf-Apostel-Kirche um 20:30 Uhr mit dem Requiem des Katholiken Mozart.

Katholisches in evangelischen, Evangelisches in katholischen Kirchen: Musik hat keine Konfession. Herzliche Einladung, das mit uns zu erleben!